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Hunde als Therapeuten

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Senioren und Hunde

Immer öfter sind Hunde gern gesehene Gäste in Altenheimen. Der Besuch bedeutet für viele der Bewohner eine große Abwechslung und auch Freude. Viele alte Menschen habe ihren Lebensgefährten bereits verloren und sind relativ einsam. Oft mangelt es ihnen auch an körperlicher Zuwendung. Menschen jeden Alters brauchen aber Liebe, Berührung und Zuwendung. Hunde laden zum Körperkontakt und Austausch von Zärtlichkeiten ein. Ein Tier nimmt den Menschen so wie er ist, Krankheiten, Alter, unangenehme Gerüche, Gedanken etc. stören das Tier nicht. Luna und OmaDie Bewohner fühlen sich von dem Hund ohne Einschränkungen angenommen. Demenzkranke bemühen zudem oft ihr Altzeitgedächtnis, da sie sich an vergangene Situationen mit Hunden erinnern. Auch das Neuzeitgedächtnis wird gefordert, denn die Leute möchten den Namen des Hundes wissen und vielleicht auch das ein oder andere über das Tier erfahren. Wenn die Bewohner einen Hund über den ganzen Körper streicheln, erfordert dies eine große Bewegung aus der Schulter heraus. Gerade Patienten, die an Parkinson leiden, sind in solchen großen Bewegungen eingeschränkt. Die Feinmotorik kann z.B. durch die Gabe von kleinen Leckerchen gefördert werden. Zudem ist der Hundehalter anwesend und wirkt auch positiv durch Gespräche und Aufmerksamkeit und Abwechslung auf die Bewohner ein. So kommt auch häfig zu Gespächen unter den Bewohnern selber. Es wird bei dem Besuch eines Tieres lebhaft diskutiert und erzählt.

 


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