Tiere als Therapie |
| Luna in der Königin-Juliana-Schule, 17.12.2003 | ||||||||
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Ich habe mit Luna die Königin-Juliana Sonderschule für geistig behinderte Kinder besucht. Die Kinder waren zwischen 10 und 16
Jahren alt. Die Kinder hatten vor unserem Besuch das Thema "Hund" bearbeitet. Der Höhepunkt dieser Lerneinheit stellte dann Lunas und mein Besuch dar.
Bei unserem Eintreffen in der Schule wurden wir bereits sehnsuchtsvoll erwartet. Die Klasse war zu Beginn in zwei Gruppen eingeteilt worden. Die erste Gruppe
holte uns bereits am Schultor ab. Wir gingen dann gemeinsam in den Klassenraum. Hier hatten die Kinder einen Kreis gebildet, in der Mitte stand
Lunas Hundekörbchen, ein Wassernapf und diverser Hundezubehör. Luna legte sich zugleich in ihren, mittlerweilse etwas kleingeratenen, Korb.
Die Kinder waren kaum zurückzuhalten, freuten sich offensichtlich sehr, riefen Lunas Namen, umarmten sie, boten ihr Wasser an usw. Selbst die
Kinder, die laut der Eltern Angst vor Hunden hatten, streichelten sie sofort.
Im Anschluss folgte ein Tausch der zwei Gruppen und die zweite Gruppe konnte sich Luna anschauen. Es wurden auch Fragen von den Kindern gestellt und das
Lehrmaterial an Luna als lebendes Objekt vertieft.
Danach ging es mit Luna und beiden Gruppen auf den Schulhof. Hier konnten die Kinder Luna an der Leine spazieren führen, sie weiter streicheln und für Fotos
posieren. Es war ein sehr erfolgreicher Tag für beide Seiten. Luna bekam im Anschluss von den Kindern einen Hundeknochen geschenkt, den sie stolz zum Auto
trug und die Kinder machten Luna reichlich Liebeserklärungen. Auch nach den Weihnachtsferien war unser Besuch noch immer ein großes und positives Thema.
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