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Liebe Hunde-Freunde!
Wenn Eurer Hund auch ein Fibrosarkom hatte, würde ich mich sehr über einen weiteren Bericht freuen! Vielleicht
kann ja dem einen oder anderen auf diese Weise geholfen werden, denn der Verlauf ist ja nicht immer so, wie es im Lehrbuch steht.
Simone
Inhalt
Erfahrungsbericht von Elke über Ihren Rüden Alfred
medizinische Informationen
Erfahrungsbericht über Alfred
Alfred hatte seit ca. 1 Jahr eine kleine dunkle, etwas glasige Stelle auf dem Kopf.
Diese wuchs sehr langsam und hatte bis zur Entfernung einen Durchmesser von ca. 0,8 cm. Nachdem mir ca. 8 Ärzte (inklusiv
3 Ärzte der Tierklinik), nach ausgiebigem drücken erklärt haben, dass dies nichts besonderes sei und eine
Entfernung nicht nötig sei, habe ich bei der Kastration auf Entfernung bestanden.
Der pathologische Befund liest sich nunmehr so:
Befund: Fibrosarkom; sekundäre Nekrosen und Cholesteringranulome mit Makrophagenaktivierungen und Fremdkörperriesenzellen; infiltration in die Tiefe; die Veränderung ist jedoch mit genügendem Sicherheitsabstand entnommen worden.
Wie ich aus dem Internet erfahren habe, ist ein Fibrosarkom bei Katzen häufig ein Impfschaden. Dies tritt jedoch überwiegend an der Impfstelle auf. Bei Katzen ist diese Erkrankung meistens tödlich, da
dieses Fibrosarkom trotz Entfernung immer wieder auftritt und auch Tochtergeschwüre (häufig in der Lunge) vorkommen.
Mein Tierarzt bestätigte mit dieses meint jedoch das bei ausreichender Entfernung ein Hund eine bessere Chance hat.
Er bestätigte mir ebenfalls, dass in Amerika (wo gleiche Impfstoffe eingesetzt werden) Impfungen (auch Tollwut) nur alle
drei Jahre nötig sind, da der Impfstoff im allgemeinen so lange Schutz bietet.
Man vermutet als Auslöser des äußerts aggressiven und bösartigen Fibrosarkoms
den Impfstoff gegen Tollwut oder Leptospirose.
Ich möchte noch erwähnen, das Alfred genau an dieser Stelle früher einmal eine Zecke hatte, welche ich mit Kopf entfernt habe.
Ich vermute, dass diese Stelle eventuell noch entzündet war und Alfred zur gleichen Zeit geimpft wurde.
Da soviel Ärzte daran rumgedrückt habe, ist es möglich, dass sich Zellen gelöst haben und in die Blutbahn gelangt sind. Es heißt zur Zeit för uns abwarten.
Auf jeden Fall sind die jährlichen Impfungen (auch nach Angaben der Hersteller) nicht nötig.
Drückt uns die Daumen.
medizinische Informationen
Das Fibrosarkom ist ein bösartiger Tumor der Haut und zeigt sich in Form einer harten, bindegewebigen Geschwulst.
Der Tumor schädigt das Gewebe und lässt Krebszellen wuchern.
Ursachen
Es gibt verschiedenen Möglichkeiten für die Entstehung von Fibrosarkomen. Näher eingehen möchte ich aber nur auf das impfassoziierte Fibrosarkom.
Dieses wird besonders bei Katzen beobachtet. Hie wurden auch Untersuchungen dazu durchgeführt und man fand heraus, dass da
Risiko bei 1:3000 und 1:10000 je Impfung liegt. Besonders Impfungen gegen Tollwut und das feline Leukosevirus (Erkrankung von
Katzen) stehen in besonderem Verdacht, diesen Tumor auszulösen. Verantwortlich scheinen hier die in Totimpfstoffen
enthaltenen Hilfsstoffe zu sein, die am Ort der Impfung eine chronische Entzündung auslösen können. Als weitere
Risikofaktoren gelten häufige Impfungen und Kombinationsimpfstoffe.
allgemeines
Bevorzugte Stellen für ein Fibrosarkom sind die typischen Impfstellen, wie die Haut zwischen den Schulterblättern, der seitlichen Brustwand sowie der Muskulatur von
Oberschenkel und Hüfte. Meistens findet man einen einzelnen Knoten in der Unterhaut, jedoch können auch mehrere
Knoten vorhanden sein. Die Knoten fühlen sich gumnmiartig, derb-elastisch und knorpelig an, die Gestalt ist
grobhöckrig. Zu Beginn sind die Knoten verschieblich und klein, innerhalb weniger Wochen können sie jedoch an
Größe zunehmen und auch eine Verbindung mit anderen Strukturen eingehen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich
der Tumor in den Organismus verstreut und sich dann in anderen Organen, besonders der Lunge, bildet. Wenn sich diese Metastasen
gebildet haben, ist eine Therapie kaum noch möglich.
Therapiemöglichkeiten
Die einzige bislang wirklich erfolgsversprechende
Behandlung ist die frühzeitige chirurgische Entfernung des Knotens. Der Operateur sollte entsprechende Kenntnisse im der
Tumorchirurgie haben, da dieser mit genügendem Abstand entfernt werden muß und selbst dann die Gefahr eines Tumorrezidivs
recht groß ist. Weitere Möglichkeiten sind eine Radiotherapie, die bei Tieren leider nur recht begrenzt durchführbar
sind, da diese nur in Kooperation mit einer Humanklinik möglich sind. Zudem kann eine Chemotherapie durchgeführt
werden, hier gibt es aber noch keine Angaben zur Wirksamkeit. Eine Gentherapie wird derzeit erforscht.
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