Südafrika 2003

Hallo!

Für insgesamt vier Monate war ich 2003 in Südafrika. Da einige von Euch Fotos sehen wollten, habe ich nun auf meiner Homepage einen Südafrika-Punkt erstellt. Ihr seht nun Fotos aus Südafrika und aus Namibia, wo wir unseren Urlaub erbracht haben. Viel Spaß, Simone


Meine ersten zwei Wochen in Südafrika

Am 11. Mai bin ich in Kapstadt gelandet. Mein Freund ist schon seit vier Monaten hier, so dass ich mich nicht mehr um Unterkunft oder ähnliches kümmern mußte. Am Dienstag sind wir dann nach Stellenbosch gefahren und am Mittwoch weiter nach Arniston. Auf dem Weg haben wir den südlichsten Punkt Afrikas (Cape Alguhas) besucht. Auf dem Foto bekommt Ihr einen kleinen Einblick der undendlichen Weite der Strassen!

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Danach ging es dann weiter zu seinen Eltern auf die Farm Montana nach Schoemanshoek bei Oudtshoorn. Diese könnt Ihr auf der Homepage der Farm anschauen. Anbei ein Foto der Aussicht von hier.

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Oudtshoorn ist bekannt für seine Straussenzucht. Hier seht Ihr nun ein Portrait von einem Strauss und einen männlichen Strauss beim Werbetanz für sein Weibchen.

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Hier seht Ihr einen Blick vom Tafelberg aus auf Kapstadt.
Nach meinen ersten zwei Ferien-Wochen in Südafrika begann für mich die Arbeitszeit. Ich mache hier einen Teil meines praktischen Jahres des Medizinstudiums und arbeite hier somit für vier Monate auf der Inneren Station der Uniklinik Groote Schuur von Kapstadt. Um ehrlich zu sein gefällt mir die Arbeit hier nicht so gut, auch wenn meine Kollegen alle sehr nett und hilfsbereit sind. Der Arbeitsalltag in einem deutschen Krankenhaus ist doch ziemlich anders.

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Und noch ein Blick auf Kapstadt.
Es gibt keine direkte Station mit dazugehörigen Stationsärzten, Patienten und Krankenschwestern. Es gibt einige Stationen mit verschiedenen Patienten und Schwestern. Die Ärzte-Teams hingegen sind in einzelne "Firms" unterteilt, die auf mehreren Stationen verteilt ihre Patienten liegen haben. Oft ist man somit damit beschäftigt seine Patienten zu suchen, zumal diese oft umgelegt werden. Auch die Äzte der verschiedenen "Firms" wechseln oft, da diese meistens as einen Registrar und zwei Interns bestehen. Die Interns sind gerade mit ihrem Studium fertig und bleiben nur für vier Monate in der Inneren Medizin. Zwischenzeitlich verbingen sie auch noch einige Wochen in anderen Fachbereichen.

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Hier seht Ihr den Tafelberg.
Auch die Krankheiten der Patienten hier unterscheiden sich zumindest teilweise von denen unseren Patienten. In Südafrika gibt es private Krankenhäuser und Privatstationen, in denen die wohlhabenderen Patienten zu finden sind. Auf meiner Station ist eher die ärmere Bevölkerungsschicht anzutreffen. Einen Großteil der Krankheitsbilder machen hier Tuberkulose und Aids aus. Leider ist HIV ein großes Problem in Südafrika, besonders in den ärmeren Bevölkerungsschichten. Seit einiger Zeit wird deshalb deutlich mehr Aufklärungsarbeit geleistet, die leider nicht in alle ländlichen Regionen vordringt. Man kann also nur hoffen, dass sich dieses Problem verbessern wird. Da in die Uniklinik eher die Patienten mit schwerwiegenden Krankheiten kommen, finden sich bei uns die Patienten mit einer behandlungsschwierigen Tuberkulose und schlimmeren Fällen von Patienten im Endstadium mit Aids.

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Hier seht Ihr die Waterfront, den Hafen von Kapstadt mit einer großen Einkaufsmall.
Während in Europa zur Zeit Sommer ist, haben wir hier Winter. Tagsüber haben wir dennoch meistens schönes Wetter und oft 20 Grad. Abends jedoch wird es kühl und da in den Wohnungen hier die Isolation schlecht ist und man keine Heizungen hat, ist es auch mal recht kalt. Wir haben uns hier aber Heizkörper gekauft und somit geht es nun... Man ist ja doch nicht viel gewöhnt! Einkaufen kann man hier wie in Deutschland auch. Essen kann man bedenkenlos alles, auch das Kranwasser kann getrunken werden. Für unsere Wäsche gibt es Waschsalons, Klamotten-Läden und sonstige Dinge gibt es genau wie bei uns auch.

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Ein Blick von der Waterfront.
Das Land an sich ist wirklich sehr beeindruckend und schön. Es ist nicht so, wie man sich vielleicht Afrika vorstellt... Ein negativer Punkt ist aber sicherlich die große Diskrepanz zwischen Arm und Reich. Es gibt viele wirklich wohlhabende Leute, leider aber auch viele sehr arme Menschen. Diese Menschen leben in Townships und illegalen Siedlungen, die oft aus Bretterbuden bestehen. Auf der Strasse leben viele Strassenkinder, die einen oft anbetteln und teilweise Drogen nehmen.

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Ein Blick von der Waterfront auf dem Tafelberg.
Von Afrika hört man ja immer, wie gefährlich es sei. Sicherlich ist hier das Risiko und die Gewaltbereitschaft deutlich höher als in Deutschland. So sollte man einige Gegenden meiden, beim Autofahren durch Kapstadt die Türen abschliessen, nicht durch einsame Strassen laufen und abends als Frau besser nicht alleine auf die Strasse gehen. Man hört auch häufiger von schlimmen Vorfällen, wie von bewaffneten Überfällen. Dennoch habe ich bislang (Gott sei Dank) abgesehen von einer zerschlagenen Autoscheibe noch keine negativen Erfahrungen machen müssen. Ich halte mich hier tagsüber ganz normal auf der Strasse auf, fahre im Bus etc. Dennoch ist man immer etwas vorsichtiger, als wenn man sich in Deutschland aufhält. Es gibt hier aber viele private Sicherheitsdienste und Polizisten, da die Stadt und insbesondere private Geschäftsleute dieses Problem in den Griff bekommen möchten.

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Ein Blick in die Stadt.
Alles in allem ist dies eine typische Großstadt mit einem umfangreichen Angebot an Kneipen, Restaurants und sonstigen. Das Essen ist hier übrigens sehr lecker und zudem ässerst güstig. Ein Besuch in Kapstadt lohnt sich auf jeden Fall!

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Ein Blick auf die Weinberge in Stellenbosch.
Aüdafrika ist bekannt für seine gute Qualität an Weinen. Falls Ihr bislang noch nie einen Südafrikanischen Wein getrunken habt, solltet Ihr Euch mal eine Flasche kaufen. Diese sind auch bei uns erhältlich. Eine nur für dieses Land typische Traube ist die Pinotagetraube (Rotwein). Diese ist eine Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsaut ("Hermitage"). Zu empfehlende Weine wären beispielsweise von den Gütern La Motte, Muratie, Morgenhof und Middelvlei.

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Auch ein Blick auf die Winelands Stellenboschs.
Stellenbosch ist eine Universitätsstadt 55 km westlich von Kapstadt gelegen. Es ist das Hauptanbaugebiet für Rotwein in Südafrika.

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Ein Blick auf die Weinberge in Constantia (Kapstadt).
In Südafrika gibt es über 11 offizielle Sprachen. Englisch ist die am fünft häufigsten gesprochene Muttersprache, dominiert jedoch die Großstädte. Die häufigste Muttersprache ist Zulu, gefolgt von Xhosa und Afrikaans. Während Zulu und Xhosa für uns sehr ungewöhlich klingen und auch für uns ganz neue Klicklaute enthalten kann man Afrikaans ein wenig verstehen. Die angestammte Heimat der Zulu ist das Königreich Zululand in Kwazulu-Natal (liegt im Osten von SA). Die Xhosa-Stämme sind seit dem 15. Jahrhundert in der Gegend von Umtata (östliches SA) nachgewiesen. Während der Apartheidsjahre wurden ihnen die armseligen Gebiete Transkei und Ciskei als sogenannte Homelands zugeteilt. Die strengen Gesetze missachtend, flohen sie vor der Armut in die riesigen Townships um Johannesburg, Pretoria und Kapstadt, wo ihr Los oft nicht besser war und wo die meisten von ihnen noch heute leben. Afrikaaner heissen die Nachfahren holländischer und deutscher Siedler. Sie sprechen Afrikaans, eine Mischung aus holländlisch und Deutsch mit leichten französischen und malaiischen Anklängen sowei Einflüssen aus den schwarzen Sprachen. Zum Beispiel heisst Guten Tag, ich heiße Simone: Goeie middag, my naam is Simone.

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Die Gegend am Kap.
Am Kap der guten Hoffnung gibt es auch einen touristischen Punkt (Cape Point) von dem aus man eine wunderschöne Sicht über das Meer und die Kaphalbinsel hat. Da ich dort aber letztes Jahr bereits war, fuhren wir dieses Mal nur durch das Naturschutzgebiet und sind dann am Meer und in der Umgebung spazieren gegangen.

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Ein Blick auf das Meer.
Die Kaphalbinsel ist 51 km lang und nie breiter als 16 km. Das Kap der guten Hoffnung liegt an der südlichsten Spitze der Kaphalbinsel, umgeben von einen Naturschutzgebiet. Es handelt sich nicht um den südlichsten Punkt Afrikas. Dieser ist etwas westlicher am Kap Agulhas gelegen, wo auch der Atlantische und Indische Ozean aufeinander treffen.

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Atlantische Ozean.
Die Küste Südafrikas erstreckt sich über 3000 km entlang des Atlantiks und des Indischen Ozeans. Südafrika ist ein sehr großes Land, so beträgt zum Beispiel der Abstand zwischen Kapstadt und Johannesburg schon 1600 km.

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Das Leben im Wasser.

Südafrika hat knapp 42 Millionen Einwohner. Davon sind 75 % schwarz, 13 % weiß, 9 % farbig und 3 % indisch.

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Ein Baboon hat auch Durst...
Gerade am Kap trifft man auf einige Baboons. Diese sollte man aber besser nicht füttern, da sie auch angriffslustig werden können.

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Blick auf "Montana"
Wir haben mal wieder Christians Eltern auf der Farm Montana in Schoemanshoek bei Oudtshoorn besucht. Diese könnt Ihr auf der Homepage der Farm anschauen.

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Blick vom Swartbergpaß
Von dort aus kann man den Swartbergpaß in die Stadt Prince Albert fahren. Vom Paß aus hat man eine tolle Aussicht über das Land.

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Blick vom Swartbergpaß
Oudtshoorn, gelegen in der "Little Karoo", ist das Weltzentrum der Straussenzucht und liegt 70 km von George entfernt. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Oudtshoorn sind die Cango Caves. Hierbei handelt es sich um eine der faszinierendsten Tropfsteinöhlen der Welt. Seit 20 Mio. Jahren zersetzt das Regenwasser, das durch die Risse in der Erdoberfläche der Höhle fliesst, den Kalkstein, so dass sich gewaltige Kammern und Tunnel gebildet haben.

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Blick vom Swartbergpaß

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Klippspringer Weibchen links und Männchen rechts
Klippsringer leben meist paarweise oder in Familiengruppen. Sie sind sehr flink, springen gekonnt und bewegen sich schnell und sicher steile Felswände hinauf, unterstützt dadurch, dass sie sich auf den ässersten Hufspitzen bewegen. Die Weibchen wiegen ca. 11-16 kg und die Männchen 9-12 kg.

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Der Weg im Norden von Namibia...
700 Kilometer nördlich von Kapstadt liegt die Grenze zu Namibia. In Namibia haben wir unseren Urlaub verbracht und fuhren zuerst zu den Fish River Canyon. Von hier ging es dann weiter Richtung Norden bis nach Windhoek. Dann Richtung Westen nach Swakopmund und Walvisbay und als letzes wieder Richtung Süden nach Sossusvlei.

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Namibias Umgebung
Namibia ist ein ausgedehntes und grösstenteils ödes Land. Es begrenzt im Westen die 1500 Kilometer lange Atlantikküste, im Norden liegen der Kunene und der Okawango (jenseits dieser Flüsse liegen Angola und Sambia), im Osten liegt Botswana und im Süden und Südosten begrenzt es Südafrika. Bei einer Gesamtfläche von 824 269 Quadratkilometern mißt Namibia von Norden nach Süden 1320 km. Seine Breite variiert - mit Ausnahme des Caprivizipfels - zwischen 400 und 1000 km. Es handelt sich um ein dünn besiedeltes Land und hat nur 1.727.000 Einwohner und somit eine der geringsten Einwohnerdichten in Afrika. Zwei Einwohner kommen ungefähr auf einen Quadratkilometer. 150 000 der Bewohner leben in der Hauptsadt Winhoek und deren Umgebung. Die jährliche Wachstumsrate hingegen ist mit über 3 % eine der grössten in der Welt.

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Köcherbaum
Der Köcherbaum, eine der auffälligsten Baumarten Namibias, ist ein widerstandsfähiges, glattstämmiges Gewächs, dass wie alle Sukkulenten Wasser in seinen Blättern speichert. Die San stellten aus seinen Ästen Köcher her.

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Blick auf den Fish-River-Canyon/p>
Der Fish-River-Canyon-Park ist eines der imposantesten Naturwunder der Welt und schneidet sich nördlich des Oranje tief in das aride Gelände: der 161 Kilimeter lange, stellenweise 27 Kilometer breite Fish-River-Canyon-Park erstreckt sich im Herzen eines ausgedehnten, die westlichen Berge einschiessenden Naturparks. Zu beiden Seiten dieses gewaltigen und schluchtartigen Engtals senkt sich das Gestein jäh 500 Meter zum Bett des Fischflusse, des längsten Wasserlaufes in Namibia.

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Keetmanhoop
Keetmanhoop hat 15 000 Einwohner.

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Hardap Dam Recreation Resort & Game Park
Auf dem Weg nach Windhoek besuchten wir noch das 15 km Nordwestlich von Mariental gelegene Hardap Dam Recreation Resort. Es handelt sich um einen 25 km² Damm mit einem 25 000 Hektar großen Wildlife Park. Insgesamt gibt es dort 80 km befahrbare Strasse. Man kann hier Antilopen, Zebras, Vögel und kleinere Tiere beobachten. Zudem gibt es die Möglichkeit einen 15 km langen Weg zu Fuß zu gehen. Laut unserem Reiseführer gibt es dort nur wenige gefährliche Tiere, so dass wir uns auch für den Wanderweg entschieden.

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Namibias Hardap Dam Recreation Resort & Game Park
Der Weg war landschaftlich sehr schön. Wir sahen einige Antilopen und diverse Vögel, u.a. auch Pelikane.

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Hardap Dam Recreation Resort & Game Park
Ich ging einige Meter voraus und sah, dass ein Busch am Wegrand wackelte. Ich vermutete ein Tier und schlich mich langsam näher. Ich drehte mich zu den anderen beiden um und bat sie leise zu sein und vorsichtig näher zu kommen. Dann stand ich direkt neben dem Busch und versuchte, das Tier zu erkennen. Es war grau. Es war ziemlich groß... Ich wunderte mich, welche Antilopenart dies sein könnte. Mir wurde etwas seltsam und ich dachte nur, "ist das groß". Dann sah ich ein Horn und erkannte, dass nur ein Busch mich und ein Nashorn trennte. Ich teilte meine Entdeckung mit und wir flüchteten vorsichtig auf einen ziemlich steilen Berg...

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Hardap Dam Recreation Resort & Game Park
Von hier aus erkannte man nun deutlich, dass es ein Nashorn mit Kind war. Diese zogen sich aber langsam zurück. Vermutlich handelte es sich um ein schwarzes Nashorn, auch Spitzmaulnashorn genannt. Dies Weibchen wiegen bis zu 1000 kg und leben einzeln oder mit Kalb. Die Spitzmaulnashörner sehen sehr schlecht, haben aber einen guten Geruchs- und Gehörsinn. Sie gelten als unberechenbar und greifen blindlings an, oft nur um festzustellen, ob eine Störung Gefahr birgt. Wir warteten bis die Mutter mit dem Kind sich völlig entfernt hatte und traten den restlichen Weg an. Wir hatten uns aber ziemlich verspätet und es wurde bereids dunkel. Nur dank der glücklichen Tatsache, dass wir Vollmond hatten, konnten wir noch an diesem Abend zum Auto zurückfinden.

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Windhoek
Windhoek hat 150 000 Einwohner und ist die Hauptstadt Namibias.

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Daan Viljoen Game Park - Streifengnus
Nur 25 km westlich von Windhoek liegt der Daan Viljoen Game Park. Dieser ist deutlich kleiner als das Hardap Dam Resort. Auch hier gibt es Wanderwege. Wir sahen einige Tiere, so zum Beispiel Zebras oder die auf diesem Bild zu sehenden Streifengnus. Die männlichen Tiere wiegen bis zu 270 kg, die weiblichen bis zu 200 kg. Das Streifengnu ist ein geselliges und tagaktives Tier.

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Daan Viljoen Game Park - Giraffen
Am spannendesten waren aber die vier Giraffen, denen wir uns auch sehr nähern konnten. Auf dem Foto sind zwei Giraffen zu sehen. Giraffen sind tagaktive Tiere, die Herden mit einer lockeren Struktur bilden. Einzelne wechseln häufig und nach belieben die Herde. Bullen sind meist Einzelgänger. Diese wiegen zwischen 970 - 1395 kg, die Weibchen zwischen 700 - 950 kg.

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Weg Richtung Namib Wüste
Der Namib-Naukluft-Wüstenpark erstreckt sich von der Küste um Walvisbaybis ins Inland. Diese Einöde beherrschen Dünen.

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Sonnenuntergang

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Swakopmund
Swakopmund liegt an der Atlantischen Küste und an der Namib Wüste. In diesem Ort wohnen viele Deutsche und man kann in ein Brauhaus zum Essen gehen, einen Schweinebraten essen, deutsches Bier trinken und kann fast immer Deutsch sprechen.

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Walvisbay - Flamingos
Walvisbay ist ein kleiner Ort ca. 40 km südlich von Swakopmund gelegen. Hier sieht man Flamingos,....

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Walvisbay - Pelikan
...Pelikane, Seehunde und Wale.

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Namib Wüste - Walvisbay
Abhängig vom Ort haben die Dünen verschiedene Transformationen. Die Dünen Nahe Walvisbay gelegen sind transvers.

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Weg nach Sossusvlei

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Namib Wüste - Sossusvlei
Bei Sossusvlei findet man parabolische Dünen. Diese sind ein Resultat der variablen Windrichtungen. Es handelt sich hier um die stabilsten Dünen der Namib, zudem die mit der stärksten Vegetation. Die teilweise 300 Meter hohen Dünen in Sossusvlei sollen die weltweit höchsten sein.

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