Fila Brasiliero aus Brasilien

Als die ersten europäischen Kolonisten sich in Südamerika niederließen, hatten sie kräftige doggenartige Hunde dabei, aus denen später unter anderem dieser wuchtige Brasilianer hervorging. Seine Geschichte reicht demnach zurück bis ins 16. Jahrhundert. Die Vorfahren des Fila Brasiliero waren damals die Schutzhunde für das Vieh. Ständig rissen Raubtiere Rinder und Schafe, der Fila musste diese vor dem Jaguar schützen. Als relativ einheitlicher Hundetyp ist der Fila erst seit etwa 1930 zu bezeichnen. Im Jahr 1950 wurde der erste Standard dieser - bis heute - einzigen Hunderasse Brasiliens festgelegt, der 1984 noch einmal überarbeitet wurde.
Heute handelt es sich um eine typisch molossoide Rasse. Kraftvolle Knochen, rechteckiger Aufbau, kompakt dennoch harmonisch und gut proportioniert. Zu seiner Schwere gesellt sich eine leicht erkennbare Behändigkeit. Ein bedeutender Teil seiner Charakteristika sind Mut, Entschlossenheit und herausragende Tapferkeit. Er ist seinem Besitzer und dessen Familie gegenüber fügsam und Kindern gegenüber üußerst tolerant. Seine Treue wurde in Brasilien sprichwörtlich Er sicht immer die Gesellschaft seines Herren. Einer seiner Wesenszüge ist sein Misstrauen Fremden gegenüber. Er ist von Haus aus ruhig, sein Selbstbewusstsein und sein Selbstvertrauen werden weder durch unbekannte Geräusche noch durch eine neue Umgebung erschüttert. Er ist als Wachhund unübertroffen, vom Instinkt her ein Jagdhund für Großwild und ein Hütehund für Rinderherden.
Rüden sind 65 bis 75 cm hoch und Hündinnen 60 bis 70 cm. Die Rüden sollten ca. 50 kg, die Hündinnen 40 kg wiegen. Alle einfarbigen Fellfarben mit Ausnahme der disqualifizierenden Farben (weiß, mausgrau sowie gefleckt und Merlefaktor) sind erlaubt.

Weitere Informationen zum Mastino gibt es unter www.der-fila-brasileiro.de.

Und hier könnt Ihr nun Eure Filas vorstellen:

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